So hilft Ihnen in balance zweifach

Vorbeugen, unterstützen und heilen sind die Kernfunktionen von in balance. Damit gelingt es, sowohl Prävention als auch Therapie wirkungsvoll zu beeinflussen. Gerade bei zivilisationsabhängigen Krankheiten ist in balance hervorragend dazu geeignet, parallel zum schulmedizinischen Einsatz durchgeführt zu werden – wenn auf diesen nicht verzichtet werden kann.

Immunmodulation mit Eigenvaccinen

Autovaccine sind Individualarzneimittel auf mikrobieller Basis.Sie enthalten inaktivierte, körpereigene Bakterien, die patienten- und krankheitsspezifisch vorgeprägt sind. Dadurch ist eine optimale Abstimmung auf die persönliche Immunsituation des jeweiligen Patienten gewährleistet.  Autovaccine ermöglichen eine bedarfsangepasste, sehr individuelle und hocheffektive Regulation des Immunsystems. Klinische und experimentelle Studien belegen sowohl ihre Wirksamkeit als auch deren Wirkmechanismen. Zahlreiche chronische Erkrankungen gehen mit Regulationsstörungen des Immunsystems einher oder werden durch diese sogar verursacht.

In der ganzheitlichen Medizin spielen deshalb immunmodulierende Verfahren eine zentrale Rolle und werden als Basistherapie bei den verschiedensten Indikationen eingesetzt.

Autovaccine nehmen eine herausragende Stellung innerhalb der Immunmodulatoren ein, denn ihre regulierende Wirkung ist nicht fixiert, sondern individuell variabel und bedarfsangepasst. Autovaccine sind damit optimal auf die jeweilige Immunsituation des Patienten zugeschnitten.

Unspezifische Autovaccinen kommen am Häufigsten zur Anwendung.

Dabei werden die immunologisch wichtigen E-coli Bakterien aus Stuhlproben gewonnen.

Zur weiteren Aufarbeitung im Herstellungsprozess werden nur Kulturen verwendet, die besondere Anforderungen erfüllen. Der Wirkmechanismus beruht auf einer Signalinduktion bei unterschiedlichen Immunzellen.

Anwendungsgebiete der unspezifische Vaccine (E.coli-Vaccine) :

  • chronische Infekte (Sinusitis, Bronchitis, Gastritis, Urogenitalinfekte)
  • Erkrankungen des allergischen Formenkreises:
                Heuschnupfen, Nahrungsmittelallergien
                Allergische Urticaria,
                Neurodermitis und Asthma
  • Reizdarmbeschwerden, Darmpilze
  • Chronische Entzündungsprozesse (Fibromyalgie, Arthritis)
  • Hauterkrankungen (Akne)

 

Durch die gezielte Steigerung der körpereigenen Abwehr hat die unspezifische Autovaccine aber auch einen festen Platz in der Vorbeugung von Infekten:

Eine groß angelegte Falldokumentation des Arbeitskreises für Mikrobiologische Therapie e.V. (AMT) mit 110 Patienten während der Wintersaison 2005/2006 zeigte, dass die Autovaccine-Therapie einen wirksamen Schutz vor grippalen Infekten darstellt!

 

In den letzten Jahren wurde immer deutlicher, dass eine vollständige Keim-Eradikation mit oralen Antibiotika oft nicht erreichbar ist. Die hohen Rezidivraten, sowie die Zunahme von Patienten mit chronischen Infekten machten erweiterte Therapiestrategien notwendig.

Wiederkehrende Infekte haben ihre Ursache oft in einem gestörten Schleimhautimmunsystem.

Ist die Schleimhautbarriere unseres Abwehrsystems intakt, können auch schädliche Keime nicht so leicht ins Körperinnere gelangen.

Spezifische Autovaccine  aus Krankheitserregern, die vorher für das infektiöse und entzündliche Geschehen verantwortlich waren stärken nun gezielt die sIgA-Antwort der betroffenen Schleimhaut. So helfen sie, die erneute Vermehrung von Keimen zu unterdrücken und sie verringern die Adhäsionsrate der Krankheitserreger an der Schleimhaut.

Anwendungsgebiete der spezifischen Autovaccinen:

  • Parodontose
  • Wiederkehrende bakterielle Halsentzündungen
  • Pilzinfektionen des Darms und des Genitaltraktes
  • Blasenentzündungen
  • Furunkel, Abszesse
  • Akne

Nachweislich profitieren zivilisationsabhängige Krankheiten immer noch von einer begleitenden mineralisierenden, immunstärkenden Therapie. Besonders im Hinblick auf geplante operative Eingriffe und die vernachlässigte Tumornachsorge, bei der für das Immuntraining allerdings häufig enge Grenzen gesetzt sind.
 

Die Geschichte der Mikroimmuntherapie

Die Mikroimmuntherapie wurde vor 40 Jahren durch den belgischen Arzt und Wissenschaftler Dr. Maurice Jenaer, Präsident des Internationalen Instituts für Mikroimmuntherapie, begründet. Durch die enormen wissenschaftlichen Fortschritte auf dem Gebiet der Immunologie hat sich die Mikroimmuntherapie im Laufe der Jahre zu einem immer effizienteren homöopathischen Therapieansatz entwickelt, der versucht, die Immunreaktion bei verschiedenen Erkrankungen zu modulieren und das Immunsystem zu einer natürlichen und wirksamen Immunantwort zurückzuführen.

Die Mikroimmuntherapie ist eine innovative Therapieform, die auf einer umfassenden Kenntnis der immunologischen Funktionszusammenhänge beruht. Hauptziel der Mikroimmuntherapie ist die Modulierung der Immunantwort und/oder die Wiederherstellung der natürlichen Reaktionsfähigkeit des Immunsystems.

Unser Körper verfügt über eine Reihe von effizienten natürlichen Schutzvorrichtungen, die ihn gegenüber äuβeren Einflüssen abschirmen:

Die Haut bedeckt als äuβere Schutzhülle unseren gesamten Körper und schützt ihn vor einer Vielzahl von Umwelteinflüssen, wie z.B

  • Schutz vor Kälte, Hitze und Strahlung,
  • Schutz gegenüber Druck, Stößen und Reibung.
  • Schutz bei chemischen Schädigungen.
  • Schutz vor dem Eindringen von Mikroorganismen.
  • Schutz vor dem Verlust von Wasser und Wärme.

Das Immunsystem hat folgende Aufgaben:

  1. Erkennen und Inaktivieren von in den Organismus eingedrungenen Krankheitserregern (Viren, Bakterien, Pilze, Protozoen und Würmer) oder deren Toxinen.
  2. Erkennen und Abtöten virusinfizierter Körperzellen.
  3. Erkennen und Abtöten von Krebszellen.

Das Immunsystem besteht aus einer Vielzahl von mehr oder weniger komplexen Zellen, mit jeweils sehr spezifischen Aufgaben, die durch Botenstoffe miteinander in Verbindung stehen. Im Falle einer äuβeren oder inneren Störung setzt das Immunsystem eine ganze Reihe von Abwehrreaktionen in Gang. Zunächst analysiert es die Art der Störung und setzt dann spezialisierte Zellen zu deren Beseitigung ein. Falls die Immunstörung andauert, setzt das Immunsystem eine komplexere, der Art der Bedrohung angepasste (adaptive) Immunantwort ein.

Die Mikroimmuntherapie stellt das natürliche Gleichgewicht dieses komplexen Abwehrsystems wieder her und erhält dessen volle Reaktionsfähigkeit. Sie kann ergänzend zu allen herkömmlichen Therapien eingesetzt werden und bislang sind für ihre Anwendung keinerlei Nebenwirkungen bekannt geworden. Es handelt sich um eine schonende und gut verträgliche Therapie, die den individuellen Bedürfnissen des Patienten exakt angepasst werden kann und die sowohl auf die Linderung der Symptome als auch auf die Bekämpfung der tiefer liegenden Krankheitsursachen ausgerichtet ist.

Die Einnahme der Mikroimmuntherapie erfolgt in Mikrodosen und in zeitlich abgestufter Form (Sequenzfolge). Dadurch harmonisiert sie auf perfekte Weise mit den physiologischen Abläufen unseres Organismus. Da der Inhalt der homöopathischen Kapseln unter die Zunge gelegt wird, sorgen die in den Mundschleimhäuten reichlich vorhandenen Immunzellen für die sofortige Informationsübermittlung an das Immunsystem. Die Mikroimmuntherapie kommuniziert also mit dem Immunsystem in dessen eigener Sprache (Botenstoffe).